Kein Essen ohne Wein und kaum ein Wein ohne Essen, heisst eine spanische Weisheit. Diese Aussage symbolisiert die Leidenschaft der Spanier zu Wein und dessen Bedeutung. Spanien ist das Land mit der grössten Rebenanbaufläche der Welt und einer Vielfalt von über 250 verschiedenen Rebsorten. Die Geschichte des Weinbaus in Spanien ist über 2'000 Jahre alt und zeugt somit von fundierten Kenntnissen im Weinanbau. Unterschiedliche kulturelle, klimatische und geologische Gegebenheiten haben zur Entfaltung einer reichen Weinkultur beigetragen. Eine Reihe ursprünglicher Rebsorten, die nur hier zu finden sind, wurden über Generationen bewahrt. Tempranillo ist die bedeutendste rote Rebsorte in Spanien. Übersetzt heisst der Name «kleine Frühe», weil die Beeren kleiner sind und etwas früher reif werden als zum Beispiel die Garnacha-Traube. Diese ist unter den Top 4 der beliebtesten Sorten Spaniens. Sie liefert auch unter extremen klimatischen Bedingungen sowie bei sehr geringen Erträgen konzentrierte, ausgesprochen lagerfähige Rotweine.
Spanien ist heute eine der dynamischsten Weinbaunationen der Welt. Laufend entstehen völlig neue, grossartige und verblüffend gute Weine, die ihren Charakter und Stil über die Jahre nicht verlieren.