Brot, Oliven und Wein – dieses Trio ist seit jeher ein Synonym der italienischen Lebensart.
Italien gehört seit Jahren zu den wichtigsten europäischen Weinproduzenten und für das Land stellt der Weinbau mittlerweile ein grosser Wirtschaftsfaktor dar. Jede der 20 italienischen Verwaltungsregionen hat ihre eigenen Rebflächen. Unglaubliche 40% der Landwirtschaftsbetriebe bauen Trauben an und liegen mit ihrer Produktion in den Anbaugebieten Piemont, Friaul und in der Toscana sogar an der Weltspitze. Das Potenzial dieses Landes ist jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Über dem gesamten Stiefel verstreut sich eine gewaltige Vielzahl an Lagen, Klimazonen und Terroirs, in denen immer wieder Weine entstehen können.
Italien ist eines der reichsten Länder der Welt, was die Vielfalt der Rebsorten angeht. In seinen Weinbergen wachsen rund 350 bekannte Varietäten. Einige sind weltberühmt: Nebbiolo und Sangiovese etwa. Aus ihnen werden die grossen piemontesischen und toskanischen Rotweine hergestellt. Andere haben nur regionale oder lokale Bedeutung. Schliesslich gibt es schätzungsweise 1'200 Sorten, die noch gar nicht katalogisiert sind, weil von ihnen nur noch einzelne Stöcke existieren. Italien besitzt also einen grossen Rebenschatz. Ihn zu erforschen wird die Herausforderung der nächsten Jahrzehnte sein.